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Wo ist dein zu Hause?

Aktualisiert: 6. Jan 2019



Wo ist dein zu Hause?

Das ist eine Frage, die mein „Jetzt-Ich“ mein „Zukunfts-Ich“ gerne mal fragt. Lange hat dieses nur mit den Schultern gezuckt, ahnungslos, fast ein bisschen traurig und wütend, weil die Antwort nicht so offensichtlich war, wie sie bei so vielen Menschen um mich herum erschien.


Kennt ihr das? Diese Suche nach der einen Antwort, die unumstößlich ist? Wow, was hat mich das gestresst. Dieses Richtig-und-Falsch-Muster…

Heute weiß ich für mich, zu Hause ist ein Gefühl – ein Gefühl, welches sich lediglich in der Außenwelt spiegelt. Und vor allem ein Gefühl, welches sich verändern darf ohne seine Glaubwürdigkeit zu verlieren.


Ich fühle mich momentan zu Hause, wenn ich das Gefühl habe, Menschen in meinem Umfeld kennen zu dürfen, den Inhaber meines Lieblingscafés und dessen Stammgäste, die Bäckersfrau an der Ecke. Meine Nachbarn nach Hilfe fragen zu dürfen, ohne Angst zu haben, dass sie gar nicht wissen wer ich bin. Gefragt zu werden „Caro, könntest du vielleicht die Katzen füttern, wenn wir im Urlaub sind“. Zu wissen, wann ich von meiner Wohnung losrennen muss, um die Straßenbahn noch zu bekommen, an der Bar mal anschreiben lassen zu können, weil der Keeper weiß, dass ich wiederkomme, aus meinem Fenster zu schauen und die Sonne zu sehen und dabei zu wissen, wann sie meinen Blumenstrauß streift.



Das ist es im Moment... Das nenne ich im Moment mein Zuhausegefühl. Warum? Weil es ein Spiegel dessen ist, was ich dieser Umgebung schenke, wieweit ich mich auf mein Umfeld, auf den Ort, an dem ich gerade bin, eingelassen habe - und nicht andersrum.

Weil ich mir die Zeit genommen habe, in Verbindung zu treten.


Und nun kommen wir zum eigentlichen zu Hause: das ist das, was wir fühlen wollen, nicht wahr? Das, was wir bereit sind zu geben, das was gerade Priorität hat. Und das kann sich ändern. Momentan ist es in mir das Verbindungsgefühl.

Ja, das kann irgendwann wieder anders sein – es kann irgendwann wieder dem Drang nach Freiheit und Neuem weichen.


Und wenn das wirklich mein innerstes Bedürfnis ist, werde ich in all den Gegenteilen, der Sachen, die ich gerade auf habe, ein zu Hause finden. In der Ferne, in dem Ungewissen.


Zu Hause ist das, was unsere Seele gerade braucht. Und vor allem braucht sie die Gewissheit, dass das ok ist…



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