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Mein Weg bis hierher


Oh Mann, für den Rest der Welt ist diese Veränderung wahrscheinlich gar nicht so bedeutet. So ist das. Jeder hat sein kleines eigenes Universum. Und wenn wir es gut anstellen, bekommen wir diese kleinen Sphären miteinander vereint. Für mich heißt du Umstellung dieses Kanals, meiner Webpräsent mehr als nur das. Es ist das Ergebnis eines seeeeehr langen Prozesses, in dem ich mich immer wieder mit ganz entscheidenden Fragen auseinandergesetzt habe, wie „Was macht mich glücklich?“, „Als wer möchte ich gesehen werden, weil ich diese Person bin?“


Ich habe mich vor nunmehr 6 Jahren selbstständig gemacht. Habe diesen Abschnitt im Ausland begonnen, in dem ich meine Liebe zur englischen Sprache entdeckte. Ich bin wiedergekommen und stand vor der großen Frage „Was nun?“ Das weiße Blatt, was wir uns alle so sehr wünschen, welches sich aber gar nicht mal so angenehm anfühlt. Es gibt einfach so unglaublich viele Möglichkeiten.


Der Schritt in die geleitete Selbstständigkeit hat sich damals, 2013 als der sinnvollste für mich angefühlt. Sich als damals 27-jährige junge Frau, kurz nach dem Studium direkt in die Selbstständigkeit zu begeben war ein bereichernder Schritt. Ich merke heute, wie wenig Angst ich vor Unsicherheiten habe, weil ich schon so lange mit ihnen lebe und erkenne, dass sie keine wirkliche Gefahr für mich darstellen. „Was soll mir in einem Land wie Deutschland schon passieren“ höre ich mich noch immer sagen. „Mehr als schiefgehen kann es doch nicht. Und dann suche ich mir halt einen Job!“ Diese Leichtigkeit hat mich über viele ängstliche Momente getragen, die selbst mit dieser Einstellung nicht so einfach zu verdauen waren. Was wäre gewesen, wenn ich dann auch noch in einer Grundangst gelebt hätte.



Diese Einstellung, viel Disziplin, Versagens-Ablehnung und ein großes Verantwortungsgefühl haben mich in dem was ich tat sehr gut werden lassen. Ich schätze all die Erfahrungen, die ich in dieser Zeit gemacht habe sehr.


Und dann kam die nächste weiße Seite. Diesmal war sie irgendwie ganz anders. Denn in meinen so leichtfüßig wirkenden Gedanken, um das selbstständig sein war ich mir einer Gefahr nicht bewusst. Die Gefahr, dass ich mich übernehme und es nicht merke.

Und genau das passierte im Dezember 2016. Mein Körper schrie auf, der Herz stach und sagte mir damit klar und deutlich, dass ich zu weit gegangen bin, dass dieses Tun durch ihn nicht mehr toleriert wird.


So war ich gezwungen langsam zu machen, weil an schnell nicht mehr zu denken war. Alles was vorher so leicht von der Hand ging, fühlte sich plötzlich an wie ein Marathon. Nichts schien mehr machbar. Sitzen bleiben, verharren und innerlich so unruhig sein, wie man es vor einem Fallschirmsprung ist, war Alltag. Und ja ich habe den Vergleich – ich bin schon zweimal vom Himmel gefallen.


Damals legte ich den ersten Stein für diese heutige Arbeit die ich mache, das heutige Leben, das ich führe. Leider habe ich das in der Zeit noch nicht gemerkt. Es fühlte sich einfach ganz schrecklich an.


Ein dreiviertel Jahr brauchte ich, um wieder zu mir zu kommen. Um neu drauf zu schauen.



Was hat mir geholfen? Fragen!!! Und nun wisst ihr vielleicht, warum mir dieser Podcast, diese Channel, dieser Beruf so viel bedeutet. Mich haben Fragen gerettet! Fragen, die ich mir selber nicht stellen konnte. Ich bin so dankbar, dass es in dieser Zeit eine Handvoll Menschen in meinem Umfeld gab, die sich von der Hülle die so unterschiedlich aussah – von ignorant und abkapselnd bis hin zu laut und aufgedreht, abschrecken ließen.


Sie haben mir zur richtigen Zeit wesentliche Fragen gestellt. Mit diesen Fragen habe ich mich auf die Suche nach Antworten begeben.


An der Stelle habe ich verstanden, was die Menschen meinen mit: „der Weg ist das Ziel“

Plötzlich in mir Orte zu finden, an denen Antworten schlummern auf Fragen, die ich mir vorher nie gestellt habe, weil ich keine Zeit, keinen Nerv dazu hatte war eine Erfahrung, die mein Leben unweigerlich verändert hat.


Es hat lange gedauert, es dauert nach wie vor an. Aber die Bewegung ist da und damit auch die Idee, wer ich sein möchte und wer ich schon immer war, ohne es zu erkennen.

Ich bin mir über weniges so sicher, wie über die Macht der Fragen. Sich selbst fragen, seine Lieben fragen… Es bewegt unseren Geist, räumt uns Zeit ein und erlaubt uns endlich mal wieder so richtig neugierig zu sein.


Mittlerweile habe ich meine Idee von Erfolg korrigiert. Habe verstanden, dass ich es nicht brauche, Chefin zu sein, um mich erfolgreich zu fühlen. Das ist für jeden anders und alles ist ok – solange es von innen kommt, von der Stimme, die eigentlich ganz klar ist, der Stimmen aus dem Außen aber leider manchmal zum Verwechseln ähnlich ist.



Man hört nur in der Stille gut. Manchmal nimmt sich unser Körper mit aller Gewalt diese Stille. Bevor wir also alles versuchen, ihn so schnell es geht wieder auf den Norm-Lautstärke-Pegel zu bekommen, könnten wir die Chance ergreifen und hinhören.


Ein paar Fragen, die sich für solche Momente besonders eignen, habe ich dir auf meiner Homepage unter…. Hinterlegt.


Ich wünsche dir viel Mut, beim ruhig sein und dich fragen.

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